Auszeit-Blog
Äpfel pflücken im Alten Land: 3 Ausflugstipps
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20. September 2026
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Hamburg

Äpfel pflücken im Alten Land: drei herbstliche Ausflüge ab Hamburg Harburg
Im Herbst beginnt vor den Toren Hamburgs eine der schönsten Zeiten des Jahres: die Apfelernte im Alten Land, dem größten Obstanbaugebiet Europas. Zwischen Deichen, Fachwerkhöfen und langen Obstbaumreihen reifen nicht nur bekannte Sorten wie Elstar, Boskoop und Jonagold, sondern auch Rubinette, Wellant oder Herbstprinz. Wer Äpfel nicht nur im Hofladen kaufen, sondern selbst vom Baum pflücken möchte, findet rund um Jork gleich mehrere Ziele für einen aktiven und genussvollen Tagesausflug. Vom Auszeit Hotel Hamburg im Süden Hamburgs ist die Obstanbauregion auf kurzen Wegen erreichbar. Ideal für alle, die ihren Hamburgaufenthalt um Natur und echte regionale Erlebnisse ergänzen möchten.
Warum die Apfelzeit im Alten Land einen Ausflug wert ist
Das Alte Land erstreckt sich südlich der Elbe zwischen Hamburg und Stade und ist für seinen Obstanbau bekannt. Im Spätsommer und Herbst wird die Region besonders lebendig: Hofläden füllen sich mit erntefrischen Früchten, auf ausgewählten Obsthöfen darf man selbst pflücken und regionale Veranstaltungen rücken Apfel, Kürbis und Erntehandwerk in den Mittelpunkt.
Vom Auszeit Hotel Hamburg ins Alte Land
Das Auszeit Hotel Hamburg liegt in Neugraben und damit auf der passenden Seite der Elbe für einen Ausflug ins Alte Land. Mit dem Auto führt der Weg Richtung Neuenfelde und Jork. Wer gern Fahrrad fährt, kann die flache Landschaft südlich der Elbe auch auf zwei Rädern entdecken; Tourenräder und E-Bikes sind im Hotel in begrenzter Zahl ausleihbar, am besten vorab reservieren. Ab Finkenwerder Fähranleger fährt sonn- und feiertags auch die Linie 2 des Elbe-Radwanderbusses, wer nicht die ganze Strecke radeln möchte.
Ausflug „Bio-Äpfel selbst pflücken auf dem Herzapfelhof“
Der Herzapfelhof Lühs in Jork ist eine gute Adresse für alle, die zum ersten Mal Äpfel selbst pflücken möchten. Auf den Selbstpflückflächen können Besucherinnen und Besucher während der Saison auch ohne eigene Baum-Patenschaft ernten. Welche Sorten gerade pflückreif sind, richtet sich nach Wetter und Reifeverlauf. Deshalb lohnt sich vor der Abfahrt ein Blick auf die aktuellen Hofinformationen . Vor Ort helfen Hinweise und das Hofteam bei der Orientierung. Nach der aktiven Beschäftigung sollte man den Ausflug natürlich unbedingt noch im Hofcafé ausklingen lassen.
Bekannt ist der Bio-Obsthof außerdem für seine Apfelbaum-Patenschaften. Dabei wird ein bestimmter Baum für ein Kalenderjahr zum persönlichen Patenbaum. Für das laufende Jahr 2026 werden keine neuen Patenschaften mehr ausgestellt. Wer sich für dieses Modell interessiert, sollte sich also frühzeitig über die Vergabe für ein kommendes Jahr informieren. Für einen spontanen Herbstausflug bleibt das Selbstpflücken die unkomplizierte Alternative.
Ausflug „Ein eigener Erntebaum beim Apfelpatenhof Axel Schuback“
Eine andere Alternative für eine Apfelbaum-Patenschaft ist der Apfelpatenhof Axel Schuback in Jork. Patinnen und Paten wählen eine Sorte und ernten die Früchte ihres gekennzeichneten Baumes selbst; der Hof garantiert eine Mindestmenge von 20 Kilogramm. Auf diesem Hof wird nach dem Prinzip des kontrolliert-integrierten Anbaus bewirtschaftet. Die Ernte findet an festgelegten Wochenenden im September und Anfang Oktober statt. 2026 sind dafür vier Wochenenden zwischen dem 12. September und dem 4. Oktober vorgesehen. Wichtig für die Planung: An diesen Erntetagen handelt es sich um geschlossene Veranstaltungen für die aktuellen Baumpatinnen und -paten mit reserviertem Tagesticket.
Eine Apfelbaum-Patenschaft ist übrigens eine sehr schöne Geschenk-Idee! Der Baum lässt sich im Jahreslauf begleiten - von der Blüte bis zur eigenen Ernte. Und diese Ereignisse lassen sich wunderbar mit einer Auszeit bei uns kombinieren!
Ausflug „Hofpicknick und Apfel-Kürbis-Fest im Obstparadies Schuback“
Ein Landausflug zur Erntezeit kann auch mit einem gemütlichen Picknick kombiniert werden! Dazu einfach einen Picknickkorb im Obstparadies Schuback reservieren (mittwochs bis sonntags). Trotz des gleichen Familiennamens ist dieses Angebot nicht mit dem Apfelpatenhof Axel Schuback zu verwechseln. Gepicknickt wird auf dem Hof in Westerjork von April bis zum vierten Adventswochenende; zur Wahl stehen klassische, vegetarische und vegane Varianten sowie Grillpicknicks. Je nach Wetter zieht man mit Bollerwagen zum reservierten Picknickplatz – indoor oder outdoor. Die Körbe sind ab zwei Personen buchbar und müssen mindestens drei Tage vorher bestellt werden. Gerade für Wochenenden empfiehlt der Hof einen deutlich längeren Vorlauf.
Ein weiterer Termin für den Herbstkalender ist hier das Apfel- und Kürbisfest am 10. und 11. Oktober 2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Unter dem Motto ,Kulinarisches rund um Apfel und Kürbis‘ stellt die Großfamilie ihre Erzeugnisse vor, verkauft direkt ab Hof und lädt dazu ein, die herbstliche Hofatmosphäre zu genießen. Damit eignet sich das Fest auch für Gäste, die nicht selbst pflücken möchten, aber regionale Produkte und die Erntezeit im Alten Land erleben wollen.
Praktische Tipps: Ausrüstung, richtiges Pflücken, Lagerung und Rezeptidee
Was gehört mit zur Apfelernte?
Feste, bequeme Schuhe sind auf Wiesen und zwischen Baumreihen die beste Wahl. Praktisch sind außerdem wettergerechte Kleidung, eine wiederverwendbare Trinkflasche und - falls der Hof keine Behälter stellt - stabile Körbe oder flache Kisten. Vorab sollte immer geprüft werden, ob eine Anmeldung nötig ist, welche Sorten reif sind und ob eigene Behälter mitgebracht werden dürfen. Leitern oder Pflückgeräte sollten nur nach ausdrücklicher Freigabe des Hofes benutzt werden.
Wie pflückt man einen Apfel richtig?
Reife Äpfel lassen sich meist mit einer sanften Dreh- und Hebebewegung lösen. Bitte nicht am Ast ziehen, den Baum schütteln oder Früchte auf den Boden fallen lassen. Jeder Apfel wird vorsichtig in Korb oder Kiste gelegt, denn Druckstellen verkürzen die Haltbarkeit. Welche Bäume und Reihen freigegeben sind, bestimmt immer der jeweilige Obsthof. Zudem bitte immer die individuellen Regeln des jeweiligen Obsthofes beachten.
Wie bleiben die geernteten Äpfel länger frisch?
Zum Lagern eignen sich nur unbeschädigte Früchte und lagerfähige Sorten. Äpfel mögen es kühl; eine kühle Vorratskammer oder der Kühlschrank sind für kleine Mengen geeignet. Die Früchte am besten einlagig und mit etwas Abstand auslegen und regelmäßig kontrollieren. Äpfel mit Druckstellen oder kleinen Schäden werden zuerst verbraucht. Da sie das Reifegas Ethylen abgeben, sollten sie nicht direkt neben empfindlichem Obst und Gemüse liegen.
Vom Pflückkorb auf den Teller: unser Apfelrezept
Ein Teil der frisch gepflückten Äpfel darf natürlich gleich verarbeitet werden. Unser Lieblingsrezept (nicht nur) für die Apfelzeit ist unkompliziert, aromatisch und schmeckt unseren Gästen regelmäßig an den Wochenenden ziemlich gut.
Zutaten Apfeltarte Auszeit Hotel Hamburg :
für eine Tarte- oder Springform von 26 cm Durchmesser
250 g Mehl
60 g Puderzucker
125 g kalte Butter‘
1 Ei
4 Äpfel
1 EL Zucker
1 EL Calvados
2 Eier
250 g Sahne
Zubereitung:
Mehl, Puderzucker, Butter, Ei und 2-3 Esslöffel kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühlen. Die Äpfel schälen, in Achtel schneiden und entkernen. Die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Apfelspalten hineinlegen, mit 2 EL Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Die Äpfel dann mit dem Calvados beträufeln und flambieren.
Backofen auf 180 ° (160° Umluft) vorheizen. Die Form mit Butter einfetten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in die Form legen. Die Äpfel kreisförmig darauf legen. Eier, Sahne und den restlichen Zucker zu einem Guss verquirlen und über die Äpfel gießen. Die Apfeltarte im heißen Ofen (Mitte) 40 – 45 Minuten backen. Leicht abgekühlt aus der Form lösen. Die Tarte mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.
Gut zu wissen: Äpfel pflücken im Alten Land
Wann kann man im Alten Land Äpfel pflücken?
Die Saison beginnt je nach Sorte und Witterung meist im August und reicht bei vielen Höfen bis in den Oktober. Die saisonalen und tagesaktuellen Pflückzeiten sollten direkt beim Hof geprüft werden.
Braucht man für die Apfelernte eine Patenschaft?
Nein. Auf Höfen mit offener Selbstpflücke, etwa dem Herzapfelhof, ist die Ernte auch ohne Patenschaft in ausgewiesenen Flächen möglich. Auf dem Apfelpatenhof Axel Schuback pflückt man als Patin oder Pate die Ernte des eigenen Baumes.
Eignet sich die Apfelernte für Kinder?
Ja, wenn die Regeln des Hofes beachtet werden. Niedrige Baumreihen, das vorsichtige Pflücken und das gemeinsame Wiegen der Ernte machen den Ausflug gerade auch für Familien zu einem schönen Herbsterlebnis.
Nach einem Tag an der frischen Luft zwischen Apfelbäumen, Hofläden und Deichen wartet im Auszeit Hotel Hamburg ein ruhiger Rückzugsort. Und vielleicht liegt dann im Gepäck schon die wichtigste Zutat für das nächste Stück Apfelkuchen...





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